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Zeitungsberichte | zum Nachlesen
 
 
Die Weisheit der Tiere bezüglich Genfutter
 
Die Weisheit der Tiere bezüglich Genfutter
 
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Die Weisheit der Eichhörnchen
Jahrelang hatte ein im Ruhestand lebender Farmer in Iowa jeden Winter
Eichhörnchen gefüttert, indem er draußen Maiskolben auslegte. In einem
Jahr wollte er endlich wissen, ob den Eichhörnchen Bt-Mais oder
konventioneler Mais besser schmeckt. Er legte beide Varianten aus, etwa
sieben Meter voneinander entfernt. Die Eichhörnchen fraßen die Körner von
den konventionellen Maiskolben und rührten den Bt-Mais nicht an.
Pflichtschuldigst legte der Farmer an der ersten Futterstelle neue
konventionelle Kolben aus, und auch sie waren bald wieder abgefressen,
während der Bt-Mais weiterhin verschmäht wurde.
Den Farmer packte die Neugier. Was würden die Eichhörnchen tun, wenn es
nur noch Bt-Mais gab? Um das herauszufinden, legte er keinen
konventionellenMais mehr aus. Damals herrschte in Iowa gerade kältester
Winter. Trotzdem rührte niemand den Bt-Mais an. Die Eichhörnchen suchten
sich ihr Futter anderswo. Nach ungefähr zehn Tagen knabberten sie
schließlich von einem Kolben die Spitze ab. Das war alles. Dem Farmer
taten die Tiere Leid, so legte er wieder konventionellen Mais an die
Futterstellen, und prompt fraßen die Eichhörnchen wieder.

Die Weisheit der Kühe
1998 erntete Howard Vlieger auf seiner Farm in Maurice, Iowa, sowohl
konventionellen Mais als auch die gentechnischveränderte Bt- Variante. Er
war gespannt wie seine Kühe auf den Pestizid produzierenden Bt-Mais
reagieren würden, und so füllte er die eine Seite seines fast sechs Meter
langen Futtertrogs mit Bt-Mais und die andere Hälfte mit dem normalen
Futter. In der Regel fraßen seine Kühe alles auf und ließen niemals Reste
übrig. Als er jedoch 25 Tiere in den Pferch ließ, drängelten sich alle
auf der einen Seite des Troges, in der sich der naturbelassene Mais befand.
Als sie ihn aufgefressen hatten, knabberten sie noch ein wenig an dem
Bt-Mais, überlegten es sich aber bald anders und entfernten sich.
Einige Jahre später nahm Vlieger gemeinsam mit vielen anderen Farmern in
Ames, Iowa, an einer Wahlversammlung von Präsidentschaftskandidat Al Gore
teil. Besorgt darüber, dass Gore offenbar keine Einwände gegen
gentechnisch veränderte Nahrung hatte, bat Vlieger den Kandidaten um
Unterstützung für ein kürzlich in den Kongress eingebrachtes Gesetz, das
eine Kennzeichnung von Gennahrung verlangte. Gore antwortete, die
Wissenschaftler seien der Meinung, es gebe keinen Unterschied zwischen
gentechnisch veränderter undkonventioneller Nahrung. Vlieger erklärte, er
sei - bei allem Respekt - anderer Meinung, und beschrieb wie seine Kühe
sich geweigert hatten, den gentechnisch veränderten Mais zu fressen. Am
Ende der Geschichte meinte er:
"Meine Kühe sind gescheiter als diese Wissenschaftler."

Im Raum brach tosender Beifall aus. Gore fragte, ob auch andere Farmer
festgestellt hätten, dass ihre Tiere anders auf das transgene Futter
reagierten. Ungefähr zwölf bis zehn Hände gingen hoch.
"Wenn auf einem Feld Genmais und konventioneller Mais stand, dann hat das
Vieh immer erst den konventionellen Mais gefressen." Gale Lush, Nebraska
"Ein Nachbar hat den neuen Bt-Mais angebaut. Als das Vieh auf die Felder
getrieben wurde, wollte es den Mais einfach nicht fressen". Gary Smith,
Montana
"Meine Kühe mögen den offen bestäubten Mais lieber als die Hybridsorten,
aber auch die Hybridsorten schlagen den Bt-Mais noch um Längen". Tim
Eisenbeis, South Dakota
1999 war in einem Artikel von Acres USA zu lesen, dass die Kühe sogar
durcheinen Zaun gebrochen und durch ein Feld mit Roundup-Ready-Mais
gezogen waren, um an den konventionellen Mais zu kommen, den sie dann
fraßen. Den Genmais rührte das Vieh nicht an.
GM-FREE Magazine, vol. I, no. 3, August/September 1999

Die Weisheit der Rehe
Howard Vlieger, Farmer aus Maurice, IOWA, USA (publiziert in "Trojanische
Saaten", J.M. Smith)
Der Schriftsteller Steve Sprinkel beschrieb, wie eine Herde von etwa
vierzig Rehen auf einem Feld mit ökologisch angebauten Sojabohnen äste,
aber das auf der anderen Straßenseite gelegene Feld mit Roundup- Read-Soja
nicht anrührte.

Auch Waschbären wussten Öko-Mais zu schätzen, während sie den Bt- Mais auf
einem anderen Feld in der Nähe verschmähten. "Und sogar die Mäuse zeigen
kein Interesse an den Genpflanzen, wenn es eine Alternative dazu gibt."
Steve Sprinkel, "When the Corn Hits the Fan", Acres, USA, 18.September 1999
Und die Weisheit der Menschen ?
Schicken Sie mir Berichte über die Weisheit der Menschen - ich werde Sie
veröffentlichen - Versprochen!
Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um! Und gönnen
Sie sich Gesundheit!

 
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